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18. Müggelsee-Achterregatta am 04. Juli 2015

Es war so unglaublich heiß! 35 Grad und Sonne satt.  Ausgerechnet heute sollte die Achterregatta stattfinden. Freiwillig wäre heute ansonsten nämlich niemand ins Boot gestiegen.

 

Kerstin und Conny, ihr habt alles richtig gemacht! So viele Jahre seid ihr das Rennen mitgefahren, einige von uns haben damals wahrscheinlich noch nicht einmal ans Rudern gedacht. An dem heißesten Tag des Jahres habt ihr die richtige Vorahnung gehabt und habt uns dieses Jahr kräftig angefeuert! Ich glaube, wir waren alle ein wenig neidisch. 

Bereits um 10:30 Uhr trudelten die ersten Teammitglieder unserer drei startenden Vereinsboote ein. Der Gesichtsausdruck eines Jeden sprach Bände. Anstatt purer Motivation lautete der heutige Begrüßungssatz (hier als Beispiel die Version von Jens): "Maike müssen wir wirklich rudern??! Vielleicht fällt ja jemand aus, dann müssen wir nicht starten oder wir machen gleich eine Biertrinkpause an der Wendeboje!" Warum auch immer, dieser Plan wurde nicht umgesetzt. Anscheinend war dann doch noch ein Rest von Motivation vorhanden! 

 

Der Herren Doppelachter sollte nun gegen 13:15 Uhr die Sonnen-/Wellenschlacht auf dem Müggelsee beginnen. Tapfer, mit unglaublicher Freude auf das nahende Regattaende und dem damit einhergehenden kühlen Erfrischungsgetränk gingen Roman, Olli, Harald, Wido, Jens, Robert, Hansi, Tommi und Ulrike als Steuerfrau an den Start. Hierbei möchte ich mich noch einmal bei allen Ruderern des heutigen Tages bedanken, welche sich durch höchstfreiwillige Teilnahme und durch sofortiges Zahlen des Meldegeldes ausgezeichnet haben. Besonders hervorzuheben ist hier unser Ruderkamerad Roman, welcher  unglaublich dankbar war, nach einigen Jahren der intensiven Ruderabstinenz nun auch endlich wieder an einem 7km-Rennen teilzunehmen. Du bist natürlich automatisch wieder für das nächste Jahr gesetzt!!!

 

Als nächstes sollte der Doppelachter der FRV-Damen an den Start gehen. Hierzu mussten wir jedoch auf die Wiederkehr des Herrenachtes warten. Denen wurde es aufgrund der Wetterlage unterwegs zu warm und sie entschieden sich für eine ganz besondere Art und Weise der Gesundheitsprävention. Sie perfektionierten ganz einfach das Überschwappen der Wellen ins Bootsinnere und kamen so völlig erfrischt am FRV Steg an. Nach der Entfernung der Wassermengen aus dem Boot ging es nun auch für uns an den Start. Denise, Annika, Martina, Karolin, Frauke, Sophie, Anette, ich (Maike) und Renate als Steuerfrau schlugen uns tapfer bis zur Wendeboje. Renate zeigte hier wieder ihre Klasse als Steuerfrau! Leider kann man das Steuerverhalten der anderen Boote nicht immer ganz nachvollziehen, sodass Renate unser Boot stoppen musste. Ärgerlich, aber bei diesen Temperaturen war unser Hauptziel auch nur, gesund im Ziel anzukommen. Das taten wir dann auch und wurden herzlichst von 9 Dosen (ein Glück eher Döschen) Prosecco am Steg begrüßt. Hervorzuheben sind hier Frauke und Martina, welche im Kindesalter dem Rennrudern zugetan waren und sich vor ca. 2 Monaten nach Jahrzehnten der Abstinenz wieder ins Ruderboot getraut haben.

 

 

 

 

Und nun zum letzten startenden Boot der Regatta, dem Herren Riemen-Achter. Aufgezählt von Steuerfrau Richtung Bug: Maike, Andre, Wido, Clemens, Jonay, Dieter, Jens, Florian und Slaven. Es war mittlerweile 14:40 Uhr, die Sonne brannte unbarmherzig, keine einzige Wolke am Himmel. Dem Motorbootreiseverkehr nach zu urteilen befanden wir uns auf der Startbahn Nord des Flughafens Frankfurt am Main. Unglaublich. Los ging’s, die Jungs schlugen sich tapfer, fuhren einen schönen langen Schlag, und holten den Schmöckwitz Achter ein. Leider verstand auch ich die rasante Richtungswechselpolitik des Steuermannes der eben genannten Mannschaft nicht ganz und so musste ich meine Mannschaft leider stoppen lassen. Danach hielten die Schmöckwitzer stark gegen unser FRV Boot an. Unsere Jungs zogen jedoch trotzdem an ihnen vorbei und kämpften sich Schlag für Schlag gegen die Hitze weiter in Richtung Ziel und erreichten dieses mit den letzten mobilisierten Kräften. Hierbei besonders zu erwähnen ist unser Dieter, mit 73 Lebensjahren unser aus beiden Sichtweisen erfahrenster Ruderer im Boot. Ich weiß wirklich nicht wie du das gemacht hast, mir ging es nach den 7 Kilometern ganz schön schlecht und ich bin „erst“ 24 Jahre alt. Wenn ich einmal 73 Jahre alt bin, möchte ich noch genauso fit sein wie Du!

 

Nach dem sportlichen Abschnitt, folgte der gesellschaftliche Teil. In diesem sind wir natürlich Spitzenklasse. Hier können wir uns locker mit den führenden Familientraditionsvereinen wie dem BRC Ägir oder dem Richtershorner Ruderverein messen. Bei genüsslichem Getränk und Gespräch klang der Abend aus, teilweise unter unserer großen Kastanie, teilweise beim Tanz des BRC Ägir.

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den BRC Ägir, für die wieder einmal sehr gelungene Ausrichtung der  Müggelsee-Achterregatta und vor allem für die wunderbare Idee des wasserspendenden Gartenschlauches auf Eurem Bootsplatz!!!

 

Desweiteren ein persönliches Dankeschön meinerseits an die aktuellen und vergangenen Boots/- sowie Wanderruderwarte, die sich all die Jahre und Jahrzehnte insbesondere um die Instandhaltung unserer beiden Achter, der ‚Sonnenwende’ und der ‚Neptun’ und natürlich auch um unseren kompletten Bootspark gekümmert haben. Mir fallen hier Hr. Voigt, Hr. Groger, Hr. Wigankow, Fr. Freutel, Hr. Sparmann, Hr. Lich und noch all jene, die ich aufgrund meiner erst 10 Ruderjahre  nicht kennengelernt haben kann,  die es aber wegen des Alters der Boote definitiv gegeben haben muss.  

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Eure Maike

Wido Widlewski webentwicklungen

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